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Mit
dem Begriff Arthrose bezeichnet man Abnutzungserscheinungen
an Gelenken insbesondere an deren Knorpelschicht. Der Gelenkknorpel
überzieht die sich gegeneinander bewegenden Knochen eines
Gelenks als bis zu 1 cm dicke Gleitschicht. Bei der Arthrose
wird der ehemals spiegelglatte Knorpel zunächst rau, später
brüchig. Es können sich kleine Knorpelstückchen ablösen; so
entstehen Defekte, die zuletzt bis auf den Knochen reichen
können. Im Extremfall reibt dann Knochen auf Knochen. Die
abgelösten Knorpelteilchen können zur Reizung der Gelenkschleimhaut
führen mit Ergussbildung und Gelenkschmerzen.
Typische
Symptome der Arthrose sind der so genannte Anlaufschmerz
(z.B. beim Loslaufen nach längerem Sitzen) sowie Bewegungs-
und Belastungsschmerzen. Ruheschmerzen sind eher selten. Eine
Arthrose kann lange stumm also ohne Symptome verlaufen. Durch
eine kleine Verletzung, eine Überbeanspruchung oder andere
Faktoren kann sie aktiviert werden.
Zur
Entstehung einer Arthrose können verschiedenen
Ursachen getrennt, aber auch in Kombination führen. Die häufigsten
Ursachen sind: Gelenkfehlstellungen (z.B. starkes O- oder
X-Bein), Unfälle (direkte Knorpelverletzung, Fehlstellung
nach Bruch), entzündliche Erkrankungen (z.B. chronisches Gelenkrheuma,
Gicht), genetische also angeborene Knorpelschwäche (z.B. Polyarthrose
d.h. arthrotische Erkrankung vieler Gelenke).
Prinzipiell
kann jedes Gelenk an Arthrose erkranken. Am häufigsten sind
jedoch die großen, Gewicht tragenden Gelenke (Knie, Hüfte)
betroffen. Aber auch die Gelenke der Arme (insbesondere Schultern,
Fingergelenke, Daumensattelgelenk) können befallen sein, und
nicht zuletzt die kleinen Wirbelgelenke.
Die
Diagnose lässt sich meist schon auf Grund der
typischen Beschwerden und der Untersuchung des Gelenks vermuten.
Der eigentliche Nachweis gelingt in der Regel mit einer Röntgenuntersuchung,
die auch zum Ausschluss anderer Erkrankungen zumindest bei
der Erstuntersuchung in der Regel erforderlich ist. Das Ausmaß
der röntgenologischen Veränderungen stimmt jedoch nicht immer
mit der Stärke der Beschwerden überein.
Therapie
der Arthrose:
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